Aktuelles

Neueste Infos und Eindrücke aus dem MaZ-Projekt, zum Beispiel von Aussendungen und Seminaren.

Anja Klose, 2012-2013 in Berekum, Ghana

Train-the-Team Seminar - in Präsenz!

Ist Seminararbeit unter Corona-Bedingungen überhaupt möglich? Wie kann ich mit Abstand in Kleingruppen arbeiten und trotzdem ein gutes Ergebnis erzielen? Bunter Abend mit Maskenpflicht, kann das eigentlich Spaß machen?
Auf alle diese Fragen antworten Hannah und Anne, das MaZ-Team, mit „Ja, das geht, und sogar richtig gut, wenn alle mitmachen!"
Silke Forstmeier, eine Teilnehmerin des Seminars und MaZ 2018/19 (Madagaskar) berichtet:

Leonie Lennard

Leonie (MaZ 2018/19) und Lennart (MaZ 2019/20)

Am letzten Wochenende war es endlich wieder so weit: Es fand das erste Präsenzseminar mit dem Thema „Train the Team" der MaZ in diesem Jahr statt. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie bis dato alle Vorbereitungskurse und andere Treffen der MaZ nur online möglich waren, war die Freude für elf Teilnehmer*innen und vier Teamer*innen umso größer.

Zu Gast durften wir bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut im Missionshaus Neuenbeken sein und hatten sogar unseren eigenen Seminarraum in einem separaten Gebäude auf dem Gelände. Natürlich alles unter strikten Hygienemaßnahmen wie 1,5m-Mindesabstand, Maskenpflicht und Vorlage eines negativen Tests bei Anreise.

Drei Tage bekamen wir Teilnehmer*innen im interaktiven Methoden-Seminar „Train the Team" umfangreichen fachlichen Input und konkretes Handwerkszeug in der Seminararbeit, um selbst in Zukunft neue MaZ auf ihren Freiwilligeneinsatz in den Vorbereitungskursen als Teamer*innen zu begleiten.

Die verantwortlichen Teamer*innen hatten für uns einen bunten Blumenstrauß an wichtigen Inhalten für das Wochenende zusammengestellt. So durften wir Teilnehmer*innen in zahlreichen Gruppenarbeiten, Austauschrunden im Plenum oder auch in Einzelarbeit uns Wissen zu Themen wie beispielsweise Feedback, Arbeiten im Team und Vorbereitung sowie Durchführung kurzer Einheiten erarbeiten. Dabei konnten wir auch immer wieder draußen im Grünen unseren Gedanken freien Lauf lassen und die vielen schattigen Plätze auf dem Klostergelände an den warmen Sommertagen für uns nutzen. Auch erste praktische Übungen wie die Übernahme einer Moderation bei einer Diskussionsrunde oder einfaches Visualisieren von Ergebnissen waren Teil des Seminarprogramms. Und auch für wichtige Fragen wie „Welche*r Teamer*in möchte ich sein?" und „Wovor habe ich am meisten Angst in Bezug auf die Seminararbeit?" war ausreichend Raum für die eigene Reflektion.

Trotz vieler fachlicher Inhalte kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Für kurze Durchschnaufpausen sorgten vor allem die von den Teilnehmer*innen vorbereiteten Auflockerungsübungen, die sogenannten WUPs (kurz für „Warm-Up") und ein bunter Abend am Ende des 2. Seminartags. Hätte dieser unter einem Motto gestanden, dann hätte „Spontan ist immer noch am Besten" wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. So durften wir in zufällig ausgelosten Gruppen u. a. spontan eine Ballettaufführung oder einen Stressvortrag vorbereiten, was für gute Stimmung und viele Lacher sorgte.

Für mich selbst war dieses Wochenende eine große Bereicherung, sowohl fachlich als auch gemeinschaftlich gesehen. Es tat gut nach vielen Monaten der Isolierung sich endlich mal wieder persönlich austauschen und trotz der nach wie vor präsenten Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienemaßnahmen mal wieder abschalten zu können. Und auch, wenn das Wochenende mal wieder viel zu schnell vorbei ging, freue ich mich nun so bald wie möglich das Erlernte in die Praxis umzusetzen und meinen ersten MaZ-Vorbereitungskurs von zukünftigen MaZ begleiten zu dürfen.

Kleingruppe

Wissen und Vermittlung in der Seminararbeit - wie funktioniert der "Do-no-harm-Check"
(von links im Kreis: Sofia, Anne, Veronika, Katharina, Judith und Lennart)

MaZ bedeutet für mich...

... Gemeinschaft zu leben, neue Menschen in neuen Ländern und Regionen dieser Welt kennen zu lernen und zu entdecken und dabei ganz viele wertvolle Erfahrungen machen zu dürfen.

Dominik Müller, 2013/2014 in Senegal

Dominik Müller

Briefe aus dem Einsatz

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