Aktuelles

Neueste Infos und Eindrücke aus dem MaZ-Projekt, zum Beispiel von Aussendungen und Seminaren.

Franziska Lasser 2017/2018 mit Yolanda, Snelisiwe, Thakudzwa und Snakokonke in Ixopo, Südafrika

Sieben neue MaZ-Freiwillige und ein Eine-Welt-Kurs - digital

Vom 25.-28.02. startete die Vorbereitung der 7 neuen MaZ-Freiwilligen mit dem Eine-Welt-Kurs. Neben dem Kennenlernen haben sich die MaZ mit Themen wie globale Macht- und Handelsstrukturen beschäftigt und auch einen kritischen Blick auf Entwicklungszusammenarbeit und Freiwilligendienste gewagt. Das gemeinsame Pizzaessen, die digitale Schnitzeljagd und der MaZ-Online-Gottesdienst waren Höhepunkte im Seminar.

Dominik (MaZ 2021/22) berichtet vom Kurs:

Wunderkerzen

Aha-Momente und kleine Wunder...

Aha-Momente gab es wirklich viele

Wo? Na, beim Eine-Welt-Kurs des neuen MaZ-Jahrgangs 2021/22, also um genauer zu sein: Sophia, Anna, Emmanuel, Luisa, Jonas, Lea und Dominik.
Dieser musste dieses Jahr, wegen uns allen sehr wohl bekannten Gründen, online via Zoom vom 25. bis 28. Februar 2021 stattfinden. Aber, so weit wir als Teilnehmende es einschätzen konnten, stand er in keinen Punkten einem offline-Seminar nach (außer natürlich dem zwischendurch Quatschen), was natürlich der Verdienst unser fantastischen Teamenden Anne, Hannah, Hannah und Dani(el) war.

Los ging es, wie bereits erwähnt, am Donnerstag den 25.02.2021 in einem Zoom-Raum, dessen Link wir vor einigen Tagen via E-Mail erhalten haben. Angefangen haben wir natürlich erstmal mit einigen Kennenlern-Spielen, damit wir wissen, mit wem wir die nächsten Monate verbringen werden sowie während und nach dem Freiwilligeneinsatz in Kontakt stehen werden.
Dann ging es allerdings gleich zur Sache, in dem wir erfuhren, was uns die nächsten Tage erwarten würde und unsere Erwartungen an das etwas längere Wochenende formulierten.

Am Freitag beschäftigten wir uns mit Machtstrukturen in unserer globalisierten Welt. Um uns viele dieser Problematiken näher zu bringen, haben unsere Teamenden sich ein Perlen-Plan-Wirtschafts-Spiel ausgedacht, welches uns gezeigt hat, wie schwer es für Länder des Globalen Südens ist, in der internationalen Wirtschaftspolitik mitzuarbeiten. Am Nachmittag bereiteten wir uns auf eine nachgestellte WHO-Konferenz vor, in der uns deutlich wurde, wie ungerecht die Welt in der Corona-Impfstoff-Problematik ist.

Am Samstag widmeten wir uns dem Begriff Entwicklungszusammenarbeit sowie positiven und negativen Aspekten eines Freiwilligendienstes. Zu diesem Zweck bereiteten wir Fernsehinterviews vor, bei denen wir in die unterschiedlichen Rollen der Parteien schlüpften, die bei einem Auslandsfreiwilligendienst involviert sind. Am Abend fand aber noch eine ganz verrückte Sache statt. Silke, Judith und Lukas (MaZ 2018/19) haben für uns eine Schnitzeljagt vorbereitet, bei welcher wir die Länge einer ausgerollten Klopapierrolle messen mussten (was der Grund war, warum viele von uns den Abend über beschäftigt waren, die Rollen wider einzurollen) und Selfies mit Bäumen, Straßenschildern und Bäckereien machen mussten.

Die Eindrücke dieser Tage konnten wir jeweils bei einem „gemeinsamen" Spaziergang, bei dem wir mit einer/einem anderen MaZ über unsere Handys verbunden waren, noch einmal Revue passieren lassen und auch die Meinung des jeweils anderen erfahren und uns so noch besser kennenlernen. Es gab allerdings noch einen Raum, wo wir uns trotz des meist sehr großen Corona-Abstands, sehr gut kennenlernen konnten. Dieser Raum war die virtuelle Sofaecke, wo wir jeden Abend zusammensaßen und uns ausgetauscht sowie viele coole Spiele gespielt haben.

Abgeschlossen haben wir die vier sehr spannenden und interessanten Tage am Sonntag mit dem gemeinsamen MaZ-Gottesdienst, bei dem wir viele ehemalige MaZ kennenlernen konnten und so noch etwas besser verstehen konnten, was es heißt, MaZ zu sein.
Der Abschied fiel dann aber allen von uns etwas schwer, weil wir, obwohl wir doch manchmal viele hundert Kilometer voneinander entfernt waren, zu einer richtigen Gruppe geworden sind. Deshalb freuen wir uns alle schon sehr auf den So-bin-ich- und Oster-Kurs, wo wir uns dann hoffentlich alle persönlich kennenlernen können.

Dominik (MaZ 2021/22)

 

MaZ bedeutet für mich...

... Neugier, Lernen, Erfahrungen, eigene Perspektiven ausweiten, Freundschaft, Diskussionen, Emotionen, Verständnis zwischen den Menschenzwischen allen Menschen dieser Welt, Offenheit für andere und zu anderen.

Andreas Plail, 2013/2014 in Kenia

Andreas Plail

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