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"MaZ lässt erfahren, dass wir weltweit voneinander lernen können."

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28
Name
Elisabeth Neumann 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Lisa Metken 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Zunächst brauchen die MaZler Hilfe

"Ich sollte unsere Köchin auf den Markt begleiten. So ein Wirrwarr wie auf diesem Central Market hatte ich vorher noch nie gesehen. Die reinste Menschenmasse, die sich entweder durch die engen Gassen quetschte oder dazwischen Fisch, Tomaten, Reis etc. verkaufte. Mir wurde am Anfang gesagt: einfach mit dem Strom gehen, aber entweder gab es keinen Strom oder ich war der Fels in der Brandung. Jedenfalls wurde ich von einem zum anderen geschubst, sodass ich mich nicht wirklich von der Stelle bewegen konnte. Irgendwann hat mich dann die Köchin an die Hand genommen und hinter sich hergezogen. Gott sei Dank! Als wir dann auf dem Rückweg waren, mussten wir erst mal unsere Trotro Station finden. Da sind keine Schilder angebracht auf denen steht " hier geht’s nach Wonoo". Dass heißt, man muss sich einfach durchfragen, welche Menschenschlange in Richtung Wonoo fährt und hoffen, dass jemand einem hilft. …"

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Name
Theresa Plattner 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Christian Spangardt 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Mombasa bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Berufsschule
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Name
Johannes Spengler 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Kilimambogo bei den
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Spiritanern
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Warum lächeln Deutsche so selten?

"Meine bisherigen Eindrücke von Kenia sind von vielen Widersprüchen und Gegensätzen geprägt. Immer wieder bin ich erstaunt über so manchen Fortschritt, der sich hier vollzieht, doch dann sehe ich wieder Dinge, die mich schockieren. Beispielsweise hat fast jeder hier ein Handy, auch wenn sonst das Geld kaum zum Überleben reicht. Ich sehe große, teure Autos die Straßen entlang fahren, doch am Straßenrand quält sich eine alte Frau mit einem Stapel Holz auf dem Rücken durch die sengende Mittagshitze. Ich sehe motivierte, fleißige Kinder, die voller Zuversicht in die Zukunft blicken, doch dann sehe ich ihre arbeitslosen Väter, die morgens schon betrunken herumlaufen. Und dennoch geht die Sonne jeden Tag erneut über diesem Land auf. Dennoch scheint alles seinen Weg zu gehen und irgendwie zu funktionieren. Dennoch sehe ich Menschen mit einem Lächeln im Gesicht, auch wenn sie kaum mehr besitzen als die Kleidung, die sie an ihrem Körper tragen. Und die einzige Frage, die ich mir stelle ist: Warum lächeln wir Deutschen eigentlich so selten??? …"

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Name
Anna Hofmann 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Analavory bei den
Orden
Schwestern von Jeanne Delanoue
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Julia Gürke 
Jahrgang
2011/2012
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Julia-guerke
Ort
in Analavory bei den
Orden
Schwestern von Jeanne Delanoue
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Theresa Wehrle 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Ankpa bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Nigeria
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Isabella Henkenjohann 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Nguéniène bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Kindergarten und pastorale Arbeit
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Name
Sebastian Pörnbacher 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Kedougou bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Schule mit Internat
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Name
Lena Kunz 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
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Name
Anna Flütter 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Maji ya Chai bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Gesundheitseinrichtung für Leprakranke
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Name
Clemens Epp 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Himo bei den
Orden
Brothership of Jesus the Redeemer
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Landwirtschaft und an einer Schule
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Name
Coletta Franzke 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Himo bei den
Orden
St. Jospeh Sisters
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Grundschule
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Name
Dortje Klose 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Maji ya Chai bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Leprastation
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Name
Felix Jürgens 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Himo bei den
Orden
Brothership of Jesus the Redeemer
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Mitarbeit in der Landwirtschaft und Schule
Erfahrungsbericht

Umgraben können, aber nicht Fußball spielen?

„… Die Brüder finanzieren sich mit Maisanbau, Hühnerzucht und einem recht großen Tierfuttervertrieb. Alles von Hand. Die Feldarbeit nimmt die meiste Zeit in, was jedoch nicht heißt, dass es langweilig wird. Es wird immer viel gelacht und gesungen und die Feldarbeiter sprechen ausnahmslos nur Kisuaheli, was mich zum Lernen antreibt. Auch hilft das Zusammenarbeiten mit den Feldarbeitern, Vorurteile abzubauen. Die verbreiteteste Vorstellung von
Deutschland ist die des Schlaraffenlandes. Das Geld liegt auf der Straße, jeder hat ein riesiges Haus und die Feldarbeit läuft wie von Zauberhand. Gut, mit der Feldarbeit haben sie vielleicht recht, unsere Maschinen helfen uns schon ungemein, aber es war schon lustig zu erleben, wie allen auf dem Feld die Sachen aus den Händen fielen, nur weil sie nicht glauben konnten, dass der Weiße einen Spaten benutzen konnte. Die erste Frage der Leute, wenn ich ihnen von meiner Arbeit erzähle, ist immer: „Oh, du weißt, wie man gräbt?“ … Die Jugendlichen sind mir die liebsten. Sie versuchen zwar jedes Mal, wenn wir etwas unternehmen, ein Ticket nach Deutschland zu bekommen, aber sie wollen auch so viel wissen und ich habe das Gefühl, dass sie die Sachen annehmen, die ich ihnen erkläre. Auch ist der Umgang mit ihnen immer ungezwungen. Dass ich jedoch ein grotesk schlechter Fußballspieler bin, ist für sie ein Rätsel. …"

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Name
Mirjam Zellhuber 
Jahrgang
2011/2012
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Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: berufsfördernde Schule für Mädchen
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Name
Simone Buck 
Jahrgang
2011/2012
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Simone-buck
Ort
in Machui (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule
Erfahrungsbericht

Vorurteile ade

"Von dem Gedanken des Machui Community College, benachteiligten Jugendlichen die Chance einer Ausbildung zu geben, bin ich einfach nur noch begeistert. Mit der Zeit habe ich teilweise mitbekommen und erfahren, in welch einfachen Verhältnissen sie leben und wie schwer es mancher Schüler hatte und hat. Ein Freund - so nett und hilfsbereit -, der heute als Kellner in einem Hotel arbeitet, hat mir erzählt, dass er früher gestohlen hat, damit die Familie irgendwie durchkommt. Und da habe ich bemerkt, wie wichtig es ist, nicht vorschnell zu urteilen! Es ist mir wirklich ein Anliegen das zu sagen. Denn normalerweise würde ich auch zurückschrecken, wenn ich wüsste, derjenige neben mir, hat früher gestohlen. Aber es lag einfach an seinen Bedingungen, die ihm zum Dieb machten. Als wir einmal zusammen in die Stadt sind, habe ich ihm auch meine Tasche mit Geldbeutel und allem anvertraut und natürlich ist nichts passiert, ich würde ihm mein Leben anvertrauen. Es ist einfach schlimm, dass es überhaupt solche Bedingungen gibt, die Menschen zu Dieben machen. Aber die Ausbildung hier hat ihm geholfen, da rauszukommen. “Education is the key to opportunities in life” –Bildung ist der Schlüssel zu den Möglichkeiten im Leben. Wirklich!"

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Name
Stefanie Rothfuß 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule für Mädchen
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Tansania-karte
Name
Stefanie Schmidt 
Jahrgang
2011/2012
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Stefanie-schmidt
Ort
in Kifungilo bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Grundschule
Erfahrungsbericht

Die Kinder geben sich wirklich Mühe

"Alle Kinder tragen Schuluniformen. Unterscheiden kann ich die Jungs und Mädchen eigentlich nur an ihren Röcken und Hosen. Ich unterrichte nun also die Erstklässler in Englisch – und ja, das ist jeden Tag eine Herausforderung. Von den eigentlichen 91 Schülern in meiner Klasse sind allerhöchstens 60 anwesend und jeden Tag fehlt jemand anders. Erschwert wird mein Unterricht auch besonders dadurch, dass die Kinder auf sehr unterschiedlichem Niveau sind. Während ein Teil bereits lesen und schreiben kann, muss ich dem Rest noch erklären wo man bei der Zahl „2“ mit Schreiben anfängt… Ein kleiner Junge, der weder schreiben noch lesen kann hat, während die anderen Kinder Rechenaufgaben (bis 10) gelöst haben, selbstständig eine ganze Seite voller „3“-en geschrieben und kam wie alle anderen voller Stolz zu mir um sie korrigieren zu lassen. Da bricht es einem doch das Herz, zu sehen, dass sie alle falsch herum geschrieben waren!"

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Name
Anna Hollenbeck 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Sopachuy bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule mit Internat
Erfahrungsbericht

Nasser Karneval in Sopachuy

"Carneval auf dem Land ist ganz anders als in der Stadt - natürlich typisch für Bolivien wird mit Wasserbomben geworfen und mit Mehl und Tinte. Es gibt keine Verkleidungskultur wie in Deutschland, nur die Tanzgruppen verkleiden sich. Ganz wichtig in den Tagen des Carnevals ist die Ch'lla (gesprochen tschaja). Es ist eine Art Einweihung bzw. Segen für Häuser, Autos und alles was den Menschen sonst noch wichtig ist. Man zündet in den Häusern Spielgeld und Kunstgold an, als Symbol für Reichtum und Glück. Das alles wird in einer Art Zeremonie gefeiert. Für die Frauen ist Carneval eine oft unangenehme Sache, denn sie sind meistens die Opfer von Wasserbomben oder sie werden mit Eimern voll Wasser übergossen oder sogar in Wasserbehälter getaucht. Ich habe mich an jedem Tag mindestens zweimal umziehen müssen! Carneval ist auch nicht wie bei uns am Aschermittwoch vorbei, sondern erst am 13. März, es wird also länger gefeiert als bei uns. Doch ich muss sagen der Carneval hier hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es sehr nass war..."

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Name
Elisabeth Roos 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Potosi bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule mit Internat
Erfahrungsbericht

Hohe Benzinpreise und viel Regen

"...da wollte ich nach La Paz fahren. Die Betonung liegt auf WOLLTE. Denn der Präsident hat die subventionierten Benzin– und Dieselpreise um über 50% erhöht. Bis dahin war mir gar nicht so bewusst, was alles von diesen Preisen abhängt. Nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel sind teurer geworden, sondern auch Lebensmittel und all die andren Dinge, die man zum Leben braucht. Den Menschenhier in Bolivien war das alles ein bisschen zu viel und sie haben das gemacht, wofür sie weltweit bekannt sind: sie haben die Straßen blockiert, so dass kein Bus und kein Auto mehr irgendwo hin fahren konnte! Zu dumm nur, dass der Tag war, an dem ich abends nach La Paz fahren wollte. ...Zum Glück wurde die Preiserhöhung dann ein paar Tage später wieder zurück genommen.
… Im Dezember und Januar sah es nach einer sehr trockenen Regenzeit aus, es gab zwar ab und zu mal einen Regenschauer und manchmal hat es auch den ganzen Tag geregnet, aber es hielt sich sehr in Grenzen. Im Februar konnte man sich
nicht mehr vor Regen retten. Ich bin morgens aufgewacht und habe aus dem Fenster geschaut, alles was ich gesehen habe, waren dunkle graue Wolken und Regengüsse, aber keine Sonne. Hinzu kam, dass es sehr kalt war und ich musste mich ganz dick einmummeln. Bei uns in Potosí hat der Regen keinen Schaden angerichtet, aber in La Paz gab es durch den Dauerregen einen großen Erdrutsch in einem Stadtteil der Zona Sur. Zum Glück wurde keiner verletzt, aber viele Menschen haben dadurch ihr Zuhause und ihre Existenz verloren. …"

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Name
Pia Rosa Pietas 
Jahrgang
2011/2012
Bilder
Pia-pietas
Ort
in Potosí bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Ruben Boes 
Jahrgang
2011/2012
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Ruben-boes
Ort
in Santa Cruz de la Sierra bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Kinder- und Jugendarbeit
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Karte
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Name
Franziska Merz 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Curitiba bei den
Orden
Schwestern des Heiligen Antonius
Einsatzland
Brasilien
Projekt
Projekt: Projekt für drogenabhängige Frauen
Erfahrungsbericht

Só por hoje - Nur für heute

„Das Morgengebet wird genutzt um den Tag gut zu starten und um Kraft zu sammeln. Denn hier denken die Frauen nur von Tag zu Tag, nur für heute. Bei allen Aufgaben, die die Frauen erledigen, lernen sie Verantwortung zu übernehmen und Struktur in ihr Leben zu bringen. Gearbeitet wird nur in langen oder dreiviertel Hosen und in T-Shirt. Der Grund hierfür die Frauen sollen und müssen sich von ihrem alten Leben lösen. Und viele haben sich prostituiert um Geld für die Drogen zu bekommen. Eine weitere Regel: keine darf sich auf den Boden setzen oder legen. Oft saßen sie auf dem Boden um ihre Drogen zu nehmen. Nur mit viel Wille und Arbeit schaffen es die Frauen von ihrer Abhängigkeit loszukommen um ein neues Leben anfangen zu können! Und der Wille muss schon von Anfang an da sein, denn die Frauen kommen aus freiem Willen hier her. Mir ist mit der Zeit, in der ich schon hier bin, klar geworden, wie schnell man in die Abhängigkeit reinrutschen kann und wie schwer es ist da wieder raus zu kommen. Ein Satz hat sich mir besonders eingeprägt: Du kannst dein Leben nicht ändern, solange du dich selbst nicht änderst!...“

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Karte
Brasilien-karte
Name
Stefanie Kretzschmar 
Jahrgang
2010/2011
Bilder
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Ort
in Curitiba bei den
Orden
Schwestern des Heiligen Antonius
Einsatzland
Brasilien
Projekt
Projekt: Kinder- und Jugendprojekt
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Karte
Brasilien-karte
Name
Markus Heemann 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Pereira bei den
Orden
Schwestern des Heiligen Antonius
Einsatzland
Kolumbien
Projekt
Projekt: Zentrum für Jugendliche
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Name
Eva-Maria Böhm 
Jahrgang
2011/2012
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Evamaria-boehm
Ort
in Filadelfia bei den
Orden
Oblatinnen
Einsatzland
Paraguay
Projekt
Projekt: Kinder-, Jugend-, und Erwachsenenbildung
Erfahrungsbericht

Der erste und der zweite Eindruck

„… Ich wohne im Haus mit Eugenia, Angelica und Edu. Sie sind sehr nett und die Verständigung klappt auch einigermaßen. Ich weiß nicht genau, wie lange ich hier bleiben werde, auf jeden Fall gibt es hier, glaube ich, für mich nicht viel zu tun. Alles hier in Asuncion ist ein bisschen verfallener als in Deutschland, angefangen vom Kofferwagen, über die Häuser am Straßenrand, bis zum Bad und meinem Zimmer. Was nicht heißt, dass es total schlimm aussieht, oder unordentlich wäre. Eigentlich ist es ja gut so, denn ich wollte ja weniger Luxus…“

„Hallo, ich bin`s schon wieder. Ich wollte zu meiner ersten Mail noch einen kleinen Nachtrag geben. Ich schrieb, dass ich hier nicht viel zu tun habe, aber das stimmt gar nicht. Ich habe zwar keine konkrete Aufgabe, aber das ist im Grunde ganz normal, denn ich befinde mich ja in der Eingewöhnungsphase. Mir ist aber trotzdem nie langweilig. Ich rede ganz viel mit Angelica und auch mit Sr. Eugenia und Edu. Sie geben sich ganz viel Mühe mit mir und überlegen immer, wo sie mich mitnehmen könnten. Dass Asuncion etwas verfallen ist, wollte ich eigentlich auch nicht so generalisieren. Ich hab ja auf der Fahrt vom Flughafen hierher nicht wirklich Asuncion gesehen, sondern nur den Rand davon. In Asuncion selbst waren wir gestern. Es gibt durchaus auch luxuriöse Orte, zum Beispiel die Bank wo ich gestern war oder den Handyladen…"

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Karte
Paraguay-karte