Finanzierung
Die MaZ tragen die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung während der Vorbereitungskurse, für Fahrtkosten, Flugticket, Impfungen, Sprachkurse, Visum und für den Eigenbedarf im Einsatz. Die MaZ bauen sich im Laufe der Vorbereitungsphase einen Solidaritätskreis auf, der das MaZ-Programm finanziell unterstützt.
Die Gemeinschaft am Einsatzort trägt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und benennt eine Ansprechperson, welche die/den MaZ während ihres/seines Einsatzes begleitet.
Das MaZ-Team in Deutschland ist verantwortlich für die Vorbereitung, die Begleitung während des Einsatzes und nach der Rückkehr. Darin wird es ehrenamtlich unterstützt durch ehemalige MaZlerinnen und MaZler. Schwestern der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Deutschland bleiben im Rahmen von Patenschaften im Briefkontakt mit den Missionarinnen auf Zeit während ihres Einsatzes.
Das MaZ-Team trägt die Kosten für Vor- und Nachbereitung, Begleitung, Organisatorisches, Versicherung, Taschengeld und evtl. für die finanzielle Unterstützung der Einsatzstelle.
Solidaritätskreis
Die Organisation der MaZ-Einsätze, die Begleitung der Einzelnen, die Vorbereitungs- und Reflexionsseminare kosten viel Geld. Außerdem können es sich manche Gemeinschaften nicht ohne Unterstützung leisten, jemanden ein Jahr lang aufzunehmen. Staatliche Förderung deckt einen Teil der Kosten, dennoch bleibt eine beträchtliche Summe offen. Dies kann nicht vollständig durch den Einsatz und durch Zuschüsse der Orden gedeckt werden. Deshalb brauchen die MaZlerInnen einen Solidaritätskreis, denn schon mit 150€ Spenden pro Einsatzmonat können die offenen Kosten gedeckt werden.
Der Solidaritätskreis ermöglicht außerdem, dass die jungen Menschen, die einen MaZ-Einsatz leisten, Brücken in der Einen Welt bauen können. Durch den Solidaritätskreis erfährt der junge Mensch ideelle Unterstützung zum Beispiel durch Briefkontakt oder eMails. Gute Gedanken oder Gebete von Menschen zu Hause helfen, die Herausforderungen in der Fremde zu bewältigen. Im Gegenzug berichtet die MaZlerInn über ihre Erfahrungen im Einsatz und trägt somit zur Bewusstseinsbildung in der Heimat bei. Dadurch wird gewährleistet, dass tatsächlich ein Austausch stattfindet, denn auch in Deutschland wächst das Verständnis für die Menschen im Einsatzland und ihre Kultur. Durch die finanzielle Unterstützung kann außerdem die gute Qualität der Vorbereitung und Begleitung gewährleistet werden.
Alle, die durch ihren Beitrag einen Maz-Einsatz ermöglichen möchten, gehören zum Solidaritätskreis (Angehörige, Freunde und Freundinnen, Arbeitskollegen, Jugendgruppen, Pfarrgemeinde, LehrerInnen, Sportverein, Musikverein, Heimatdiözese,…).
weltwärts
Die Spiritaner, Spiritanerinnen und Missionsschwestern vom Kostbaren Blut sind mit dem MaZ Projekt seit 2008 eine der Entsendeorganisationen des weltwärts Programms. Das heißt: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert den Freiwilligendienst. Maximale Fördersumme: 580€ monatlich während des Auslandsaufenthaltes (damit werden maximal 75% der Kosten für Flug, Versicherung, Vorbereitung für 15 Tage, Zwischen- und RückkehrerInnenseminar gedeckt. Außerdem gibt es 100€ Taschengeld pro Monat. Solidaritätskreise sollten von jedem/r aufgebaut werden, um einerseits Restkosten zu decken, andererseits zur Bewusstseinsbildung beizutragen. Das Kindergeld wird für die Zeit im Ausland in den meisten Fällen weiter ausbezahlt. Der Anspruch auf einen zugesagten Studienplatz bleibt bestehen, wenn das Studium wegen des Einsatzes nicht angetreten werden kann.
ABER: Die Förderungszusage für Stellen variiert von Jahr zu Jahr, d.h. nicht alle MaZ werden finanziell durch weltwärts unterstützt!